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Die ersten Schritte

Die ersten Schritte

Der Time-out Vertrag von Krümel-Papa lag im Dezember unterschrieben von beiden Parteien vor. Der erste Meilenstein unserer großen Reise.

 

Vor ein paar Wochen fragte mich eine Freundin, ob unsere Abende jetzt so aussehen würden, dass wir auf der Couch sitzen, unsere Köpfe in Landkarten stecken und Reiserouten herausarbeiten... Naja, nicht ganz so, aber es ist nahe dran.

 

In der ersten Januarwoche haben wir unseren Camper für Neuseeland festgemacht, gemietet. Und zwar zu einem Preis, der sich durchaus sehen lässt, zumal es auch noch der Vorjahrespreis war, da die Vermietungstation gerade Hochsaison hat und damit anderes zu tun, als Preistabellen anzupassen. Auch wenn es natürlich eine Stange Geld war, die da über den Tisch gegangen ist, so war es doch ein wahres Schnäppchen! Und schon auch ein komisches Gefühl: Die Reise ist nun nicht mehr einfach nur ein Hirngespinst, nein, sie wird jetzt greifbar und rückt, wenn auch langsam, stetig näher.

 

Ja, man könnte jetzt sagen, ihr habt doch noch fast ein Jahr Zeit, was macht ihr so einen Stress. Aber gerade was die Camper in Neuseeland angeht, gilt: je früher, desto besser. Denn je früher, umso mehr Auswahl hat man noch, nicht nur, was die Campmobile angeht, sondern natürlich auch was die Preise angeht. (ich werde in einem gesonderten Beitrag etwas dazu schreiben).

 

Flüge können wir erst ca. 11 Monate vorher buchen (Rückflug miteingerechnet), d.h. das steht im März/April an. Bis dahin haben wir also noch Zeit munter über unsere tatsächliche Reiseroute, die Abfolge der Zielländer und die tatsächliche Aufenthaltsdauer dort, nachzudenken. Dann wird es ernst!

 

Das heißt also, wir lesen uns ein, zum Teil mit Hilfe von klassischen Reiseführern, zum Teil auf Reiseblogs, Erfahrungsberichten, Trip Advisor etc. Für das Lesen gehen viele, viele Stunden drauf... denn ganz schnell passiert es immer wieder, dass ich mich festlese, weil etwas so spannend ist und mich dann wegführt vom eigentlichen Thema. Wenn ich lese, markiere ich mir gute Websites, mache mir Stichpunkte in mein Büchlein, habe immer eine Karte neben mir liegen, damit ich sehen kann, was sinnvolle Verbindungen sind. Es geht um Inseln, Unterkünfte, Elefantencamps, Reiseanbieter, Couchsurfing, Housesitting etc. Es ist sehr spannend und birgt, wie gesagt, nicht selten die Gefahr sich zu "verrennen". Zum Glück ist ja noch etwas Zeit.

 

Während ich lese und schreibe, liest Krümel-Papa auch, hauptsächlich beschäftigt er sich aber zurzeit mit Versicherungen, denn die wollen gut geprüft sein. Natürlich haben wir Reiserücktritts-und Auslandskrankenversicherungen, aber die greifen bei so einem langen Reisezeitraum nicht. 45 oder 60 Tage sind meist das Limit. Deshalb müssen neue her! Und eines kann ich euch versichern (!), sich durch den Dschungel an Versicherungsbedingungen zu schlagen ist mindestens genauso langwierig, wie meine Recherchen, nur bei weitem nicht so spannend. An dieser Stelle also noch einmal einen herzlichen Dank an meinen tapferen Schatz!

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