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Von Versicherungen bis zum Gespräch mit dem Arbeitgeber

Von Versicherungen bis zum Gespräch mit dem Arbeitgeber

 

Über die Überschrift habe ich lange nachgedacht, eigentlich könnte sie auch lauten "dies und das" oder so ähnlich. Denn heute berichte ich euch von vielen Dingen, die sich im Moment am Rande oder auch im Mittelpunkt in unserem Alltag abspielen, die es aber vom Umfang her (nicht zu verwechseln mit der Gewichtung, die sie für uns haben) nicht zu einem eigenen Artikel gebracht haben.

 

Reiserücktritts-und Reiseabbruchversicherung

Ich hatte bereits zu Anfang unserer Planungen erwähnt, dass Stephan sich tapfer durch die Versicherungsbedingungen inkl. Kleingedrucktes von verschiedenen Anbietern gekämpft hat. Letztendlich mit dem Ergebnis, dass wir sie beim ADAC abgeschlossen haben, wo wir seit einigen Jahren sowieso schon ganzjährig eine Reiserücktrittsversicherung laufen haben. Nun musste sie aber natürlich aufgestockt werden bis zum Limit von 10.000 Euro und alles was darüber geht an Reisekosten muss einzeln beim ADAC angegeben werden und seperat versichert werden. Wir sind jetzt also sowohl für den Fall, dass wir die Reise aus welchen Gründen auch immer gar nicht erst antreten können, versichert, als auch für den Fall, dass wir sie vorzeitig abbrechen müssen. Die Kosten für uns drei liegen heute bei

Ich werde keinen gesonderten Artikel über Vor-und Nachteile der einzelnen Versicherungen schreiben, erstens ist das eine sehr individuelle Sache und zweitens gibt es andere Leute, die sich die Arbeit schon gemacht haben. Wenn ihr also weitergehendes Interesse habt, lest z.B.  hier oder direkt auf der Website vom ADAC weiter.

 

Auslandsreisekrankenversicherung

Hier verhält es sich im Prinzip ähnlich. Sicherheit, Gesundheit bzw. Krankheit ist eine sehr persönliche Sache, jeder setzt da andere Schwerpunkte. Wir finden, dass die HanseMerkur ein sehr vernünftiges Angebot zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis bietet und für Stephan ganz wichtig, auch Tauchunfälle mit abgesichert sind (z.B. eine teure Dekompressionskammerbehandlung). Die Reiseagentur REISS AUS! bietet seit Jahren keine andere Reiseversicherung als die oben genannte an und über Manninga-Geschwister haben wir sie auch gebucht. 480 Euro zahlen wir für eine weltweite Krankenversicherung (ausgenommen USA und Kanada) für  125 Tage, wobei die Versicherung nur monatsweise abzuschließen ist.  Gewöhnliche Reiseverischerungen umfassen höchstens 60 Tage. Was auf jeden Fall enthalten sein sollte ist der kostenlose Rücktransport nach Deutschland.

(Sollte ich zu dem Zeitpunkt in keinem Arbeitsverhältnis stehen, bin ich also erst einmal, da ja sowieso nicht in Deutschland, über diese Versicherung versichert und danach über die Familienversicherung )

 

Mitarbeitergespräch

Das stand bei mir sowieso an und zusätzlich war auch noch meine Probezeit zu Ende. Diesen Termin habe ich genutzt, um meinem Arbeitgeber bzw. in diesem Falle meinem direkten Vorgesetzten, auch Teamleiter genannt, über unser Reisevorhaben zu informieren. Ich habe mein Anliegen nicht als Frage formuliert, sondern habe ihn darüber in Kenntnis gesetzt, dass wir diese Reise machen werden und dann gefragt, ob es vertragstechnisch eine Möglichkeit gäbe, mir z.B. mit unbezahltem Urlaub entgegen zu kommen, andererseits sähe ich mich gezwungen zu kündigen. Man muss wissen, es handelt sich bei meinem derzeitigen Vertrag um eine Elternzeitvertretung und damit um einen befristeten Vertrag. Mein Teamleiter hat es sehr positiv aufgenommen und begann gleich zu überlegen, wie man eine Vertretung für mich für vier Monate organisieren könnte. Gleichzeitig machte er mich darauf aufmkersam, dass er dabei nicht das letzte Wort habe, es bei unbefristet angestellten Kollegen sicherlich irgendwie machbar wäre, es bei mir aber auch auf eine Kündigung hinauslaufen könne. Wie auch immer, er wolle sich auf jeden Fall für mich einsetzen, weil er mich gerne weiterhin in seinem Team hätte. Eine tolle Rückmeldung für mich und auch gleichzeitig eine riesige Erleichterung, dass es endlich raus ist. In der nächsten Teamsitzung werde ich auch meine Kollegen über das Vorhaben informieren. Es war schon sehr schwierig die letzten Wochen sich immer auf die Zunge beißen zu müssen, nicht mit ihnen teilen zu können, womit wir uns fast tagtäglich beschäftigen. Nachtrag vom 18.09.2018: Ich habe tatsächlich Sonderurlaub bekommen.

 

Networking mal anders

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich wieder in den Gesichtsbuchverein, auch facebook genannt, eingetreten. Zum einen um unseren Reiseblog besser unters Volk bringen zu können, zum anderen um Gruppen wie "Neuseeland mit Kind" beizutreten und mich dort mit anderen Reiselustigen austauschen zu können, Tipps zu bekommen und ganz wichtig: herausfinden, wer zum gleichen Zeitpunkt mit uns am gleichen Ort ist und am besten noch Kinder in Krümels Alter hat. Wir wollen vieles dem Zufall überlassen, aber eben nicht alles und wenn wir hier und da schon einmal Treffen mit anderen Landsmännern/frauen arrangieren können, machen wir das doch gerne. Für uns, aber in allererster Linie für unseren Krümel.

 

Kostenrückerstattung  von den  Krankenkassen für die Reiseimpfungen

Wie bereits in den Artikeln zum Thema Impfung beschrieben, übernehmen unsere Krankenkassen zum Glück einen großen Teil der Kosten für die Reiseimpfungen. Wir haben die Rechnungen und Quittungen eingereicht und auch schon problemlos erstattet bekommen . Die Impfstoffe haben für jeweils einen von uns 529,75 € (die Hepatitis Impfungen noch nicht eingerechnet) gekostet. Davon hat die HKK 423,80€ übernommen und die TK 476,79€ . Dann kommen noch die Beratungskosten hinzu und der eigentliche Impfvorgang sowie die Eintragung im Impfpass. Über Letzteres habe bisher nur ich eine Rechnung bekommen, weil bei den anderen beiden noch Impfungen ausstehen. Die Rechnung belief sich auf 82,82€, die die TK zu 100% übernommen hat. Das heißt, ich hatte letztendlich Impfkosten von ca. 50 Euro - das ist total in Ordnung. Weiterführende Artikel zu Impfungen findet ihr hier.

 

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